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Wir trauern um Helmut Sattler & Wolfgang Uschek

Helmut Sattler

Helmut „de Scheppe“ Sattler ist von uns gegangen.Sattler
 
In den „goldenen 50ern“ zählte Helmut Sattler zu den besten Mittelläufern Deutschlands. Er trat in die Reihe der Wilhelm Grimm, Carl Best, Georg Lehr und Erich Nowotny, den Besten Verbindungsspielern der Offenbacher Kickers.
Als die süddeutsche Oberliga ins Leben gerufen und die „goldenen 50er“ des OFC eingeläutet wurden kam das Talent von Teutonia Hausen 1954 zu den Kickers und überzeugte auf jenem vakanten Posten des Mittelläufers bis 1965, ehe er als Spielertrainer zur SG Arheiligen wechselte. In Ostasien, Amerika, der Sowjetzone und insbesondere der süddeutschen Oberliga fürchtete man den Namen Helmut Sattler. Mit exzellentem Passspiel und überragender Übersicht ausgestattet inszenierte er das Spiel der Offenbacher Kickers.
 
Helmut Sattler ist in den Annalen des OFC eine Person, die ebenso wie Wilhelm Grimm, Christian Hock, Robert Balder, Robert Rech, Carl Best und all die anderen einen Stern im „Walk of Fame“ verdient hätten.
Im Endspiel um die deutsche Meisterschaft 1959 gesperrt, entging ihm der wahrscheinlich größte Erfolg der Offenbacher Kickers, denn noch heute hört man viele Historiker sagen, dass der OFC mit Helmut Sattler die Deutsche Meisterschaft gewonnen hätte. Nach seiner aktiven Laufbahn, trainierte er verschiedene Mannschaften unter anderem auch die Jugend des OFC Kickers und die Traditionsmannschaft "Die Waldis".
Mit Helmut Sattler geht ein Freund des Kickers-Fan-Museums, der nicht nur als Person, sondern auch als Gönner und insbesondere als großzügiger Spender verschiedener Utensilien dem Museum unermessliche Schätze übergeben hat.
 
Wir trauern um einen weiteren Freund, der nun die rot-weiße Wolke bevölkert und  wünschen allen Hinterbliebenen herzliches und ehrliches Beileid.
 

VITA:

Helmut Sattler geboren 25.08.1934
Vereine als Spieler : Teutonia Hausen, Kickers Offenbach, SG Arheiligen, Portas- Elf und Waldis
Vereine als Trainer : unter anderem FV 06 Sprendlingen, SV Steinheim, FC Langen, Hanau 93, FC Oberursel, SC 07 Bürgel, Borussia Fulda, Kickers Offenbach (A-Jugend und 2. Mannschaft), SKG Rumpenheim . . .
 
Pflichtspiele mit dem OFC:
Oberliga Süd 213 Spiele / 1 Tor
Endrunde zur Deutschen Meisterschaft: 13 / 0
Regionalliga Süd 70 / 1
 
Internationale Einsätze:
1 B-Länderspiel (mit Uwe Seeler)
1 Junioren-Länderspiel
1 Amateur-Länderspiel
dazu gesellen sich noch Einsätze in der Hessen.- und süddeutschen Auswahl, sowie Spielzeiten im Messepokal für die gemischte Mannschaft Frankfurts.
 
Erfolge als Spieler:
Süddeutscher Meister 1955
Süddeutscher Vizemeister 1957, 1959, 1960
 
Erfolge als Trainer:
Meister und Aufstieg mit der SG Arheilgen
 
Kurioses:
Am 15.09.1973 erfolgte seine einzige Entlassung als Trainer. Beim Hessenligisten SpVgg. 03 Neu-Isenburg vertraute man lieber auf die Dienste des erfahrenen Bundesligatrainers "Tschik" Cajkovski, am Ende der Saison 1973/74 stiegen die Neu-Isenburger allerdings sang.- und klanglos ab. Die Episode Cajkovski dauerte im Übrigen nur DREI Tage und der kleine Kroate hatte sich schon wieder verabschiedet.

Verfasser: Kickers-Fan-Museum – Harald Spörl

 


 

Wolfgang Uschek

Uschek

Wolfgang Uschek gehörte zu den eher unbekannten Trainern des OFC, obwohl er bereits die B- und A-Jugend trainierte, avancierte er in der Saison 1994/95 zum Co-Trainer, erst unter Lothar Buchmann, dann bei Valentin Herr und
schließlich neben Wilfried Kohls.

Für viele damals überraschend übernahm er zur Spielzeit 1995/96 den Posten des Cheftrainers in der Oberliga Hessen.Die Kickers waren erstmals in ihrer Geschichte in die Viertklassigkeit abgerutscht und versuchten mit bescheidenen Mitteln den Neuanfang.Der Physiotherapeut und Heilpraktiker fiel der Reform des neuen Managers Klaus Gerster im Dezember zum Opfer. Obwohl er als einziger Trainer in der langen Historie der Offenbacher keim Heimspiel verloren hatte, musste Uschek nach 19 Spielen, in denen er 9 Siege, 8 Unentschieden und nur 2 Niederlagen zu Buche stehen hatte, die Kickers verlassen.Nach 25 Jahren kehrte der ehemalige Spielertrainer des TSV Keilberg als Physiotherapeut im Februar 2020 auf Anfrage von Angelo Barletta wieder an den Bieberer Berg zurück. Leider verstarb der sympathische Heilpraktiker im Mai 2020 im Alter von nur 60 Jahren.
 
Das Team des Kickers-Fan-Museum wünscht den Hinterbliebenen alles Gute und steht für ehrliches Mitgefühl.
 
Verfasser: Kickers-Fan-Museum – Harald Spörl

 


 

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